Dienstag, 26. November 2013

Erfreuliches?!

Gestern war ich nach langer Zeit mal wieder bei meinem Neurologen. Im Grunde wusste ich vorher schon, dass das Gespräch nur wenige Minuten dauern würde, und ich hatte mir auch nicht viel davon erhofft. Was mich dann doch positiv überraschte war, dass er ein Ende der Einnahme der Antidepressiva ansprach und von mir wissen wollte, wie ich das sehe. Wir haben uns dann darauf geeinigt, dies im nächsten Sommer zu versuchen, da der Winter mich eigentlich immer runterzieht. Wenn ich daran denke, was der Therapeut beim letzten Aufenthalt in der Tagesklinik gesagt hatte, dann weicht dies doch sehr deutlich davon ab. Bei der Diagnose rezidivierende depressive Störung habe ich mich gefragt, ob ich die Dinger überhaupt je absetzen werde. In der Vergangenheit war es ja auch jedesmal dann in die Hose gegangen nach dem Absetzen des Medikaments. Es folgte immer wieder ein Absturz. Trotzdem will ich es wieder versuchen und freue mich darauf.

Als der Neurologe mich fragte ob ich wieder mit dem Rauchen angefangen hätte und ich verneinte, fragte er mich, wieso nicht. Ich wusste nicht worauf er hinaus wollte. Er erklärte mir dann, dass das Medikament, das ich nehme, auch zur Raucherentwöhnung eingesetzt werde. Und ich hab mich immer gefragt, wieso ich zu keiner Zeit "Schmacht" nach Zigarretten hatte! Und auch der Zeitpunkt ist bedeutsam. Ich habe mit dem Rauchen genau zu dem Zeitpunkt aufgehört, als ich das Medikament bekommen habe, es war noch in der Tagesklinik! Ein angenehmer Nebeneffekt.

Kommentare:

  1. Hey, das klingt doch alles recht positiv. Wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg, bei deinem Absetzversucht!!!

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  2. Joa, danke! Ich bin auch gespannt, und ich werde sicher berichten.

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Vielen Dank für deinen Kommentar.
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